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Gemeinsam mit den WEKA Industrie Medien hat der Direktmarketing Verband Österreichs nun die neue Ausgabe seiner B2B Social Media-Studie präsentiert. Eine der wesentlichen Erkenntnisse: Facebook verliert auch im B2B-Bereich an Zuspruch.

Mark Zuckerberg dürfte ein paar weniger gute Tage gehabt haben. Wohl nicht wegen der Präsentation der neuen B2B Social Media-Studie im Wexelerate in Wien, sondern wegen der Nutzungszahlen, die sein Vernetzungskonzern gerade präsentieren musste: Facebook konnte in den letzten beiden Quartalen in seinem Hauptmarkt – den USA – keine täglich aktiven Nutzer hinzu gewinnen. Das trübt nicht nur die Stimmung in Mountain View, sondern könnte sich langfristig auch auf die Erlössituation auswirken: zwar kommen nur knapp 150 Millionen Nutzer des sozialen Netzwerkes aus den USA, doch sie sorgen für die höchsten Werbeumsätze: mehr als 27 US-Dollar pro Jahr und Nutzer.

Dass Facebook das Wachstum abhanden kommen könnte, spiegelte sich auch in jenen Zahlen wider, die der Direktmarketing Verband Österreich (DMVÖ) nun gemeinsam mit WEKA Industrie Medien in Wien präsentierte: Facebook, so lassen die Ergebnisse der neuen Ausgabe der Studie „B2B und Social Media“ vermuten, verliert an Bedeutung: Zwar ist Facebook sowohl in Österreich wie auch in Deutschland noch immer auf Platz 1 der genutzten Social Media-Kanäle im B2B-Bereich, aber die Verwendung im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Untermauert wird dieses Ergebnis auch durch den Umstand, dass die 601 befragten Kommunikationsverantwortlichen Facebook im Jahr 2019 in ihren Social Media-Budgets den geringsten Stellenwert einräumen wollen. Deutsche B2B-Unternehmen wollen indes am meisten in Youtube investieren, österreichische B2B-Unternehmen am meisten in LinkedIn. Großer Gewinner in beiden Ländern indes wird Instagram sein – eine erstaunliche Karriere des auf Bild und Video aufbauenden Netzwerkes gerade für B2B-Unternehmen.

Der Bedeutungszuwachs von Instagram mag auch daran liegen, dass B2B-Unternehmen in den sozialen Medien immer öfter auf authentischen, selbst produzierten visuellen Content setzen. Stockphotos dagegen werden nicht mehr gerne für die Flutung von Instagram oder Facebook verwendet. So hat für knapp die Hälfte der befragten Kommunikationsverantwortlichen in Deutschland und Österreich die Bereitstellung eigener Bilder auf Facebook sowie für mehr als 40 Prozent die Produktion eigener Videos für Youtube eine hohe Priorität.

Bewusster ist den B2B-Kommunikationsprofis mittlerweile auch, dass unterschiedliche Plattformen auch unterschiedliche Funktionen erfüllen und Content gezielter für unterschiedliche Plattformen produziert wird. So wird Twitter vor allem zur Kommunikation mit Medien oder Influencern genutzt, Xing dagegen für das Employer Branding.

Laden Sie hier das Executive Summary der Studie herunter!

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Martin Schwarz, Leiter Digitale Medien

Tel.: +43-1-97000-419

Email: martin.schwarz(at)industriemedien.at

 

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