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Was braucht Content von Unternehmen, damit er gerne konsumiert und vielleicht sogar mit anderen Interessierten geteilt wird? Eine neue Studie gibt darüber Aufschluss. Eines vorweg: die Schreibe zählt. Mehr als alles andere.

 

Die Inhalte-Intoleranz von Konsumenten steigt – und macht guten, professionell aufbereiteten Content zum erfolgskritischen Faktor der Unternehmensentwicklung. So unmissverständlich sind die Ergebnisse einer Studie, die Marktforscher in Deutschland jetzt im Auftrag des Softwarekonzerns Adobe erhoben haben.

Mehr als 1.000 Konsumenten haben die Marktforscher befragt, welchen Stellenwert die Inhalte von Unternehmen für ihre Konsum-Entscheidung haben und wie denn dieser Content überhaupt gestaltet sein muss, damit er genutzt wird und vielleicht sogar das Vertrauen in die Marke stärkt. Eine Erkenntnis: Jeder Zweite hat bereits online gekauft, weil ihm die Inhalte der Marke gefallen haben, umgekehrt haben rund zwei Drittel der Befragten schon einmal vom Kauf Abstand genommen, weil schlechter Content auch gleich das Produktversprechen vernichtet hat.

Beruhigt könnten nun Leser der Studie einwenden, dass es sich ja in dem Fall um den B2C-Markt handelte und um Kaufentscheidungen für Smartphones, Waschmaschinen oder Fahrräder, um Alltägliches; nicht aber um B2B-Investitionsentscheidungen. Darauf sollte man sich eben nicht verlassen: die Erwartung, die ein Nutzer an Inhalte hat, wird natürlich von seinen privaten Präferenzen ebenso geprägt wie von den Maßstäben, die er in seinem beruflichen Umfeld hat. Das Erwartungsschema ist deckungsgleich.

Wie ähnlich die Ansprüche im B2B-Markt im Vergleich zum B2C-Umfeld sind, zeigt auch eine andere Studie: der Anteil der B2B-Einkäufer, die Inhalte von Unternehmen als Basis ihrer Kaufentscheidung definieren, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Besonders hoch in der Gunst stehen deshalb auch Case Studies und White Papers bei den B2B-Entscheidern. Eine Erklärung dafür: B2B-Entscheider klagen über knappere Zeitressourcen. Sie möchten ihr Zeitbudget deshalb nicht für Inhalte aufwenden, die ihnen keine Unterstützung bei notwendigen Investitionsentscheidungen bieten.

Vertrauensbildend ist nun laut Adobe vor allem eines: dass Content „informativ und nicht allzu werblich“ ausgestaltet ist – wichtig etwa bei Online-Advertorials. 45 Prozent der Befragten gaben das als wichtiges Erfordernis an, damit sie solche Inhalte auch teilen würden. 34 Prozent erwarteten „Authentizität“, damit sie ihn mit anderen teilen.

Dabei glauben Konsumenten in erster Linie Inhalten, die sie von Familie oder Freunden erhalten – gefolgt von Inhalten, die sie auf Online-Nachrichtenportalen sehen.

Als Aufmerksamkeitskiller Nummer eins gilt indes Content, der nach Ansicht der Nutzer „schlecht geschrieben“ ist, knapp gefolgt von Inhalten, die visuell schlecht gestaltet sind. Etwas überraschend: das Fehlen von Bildern empfinden nur 17 Prozent der Befragten als störend. Inhalt zählt eben.

Autor: Martin Schwarz | Leiter Digitale Medien | WEKA Industrie Medien

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Nikolaus Gutjahr | Vertriebsleiter WEKA Industrie Medien

Tel.: +43-1-97000-185

Email: nikolaus.gutjahr@industriemedien.at

 

 

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