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Der Verband der Deutschen Fachpresse hat in seiner neuesten B2B-Entscheideranalyse erhoben, welchen Einfluss Fachmedien tatsächlich auf den Kaufprozess von B2B-Entscheidern haben. Wir verraten es gleich: Über diese Zahlen werden Sie staunen.

 

Seien wir ehrlich: wann haben Sie zuletzt in der öffentlichen Diskussion, in Medien, bei Gesprächen mit Kollegen über die steigende Nutzung gedruckter Medien gehört? Wir glauben: das ist wahrscheinlich schon länger her. Und damit ein Hinweis darauf, dass Wahrnehmung und Wirklichkeit nicht immer ein harmonisches Begriffspaar sind.

Die neueste Entscheideranalyse des Verbands der Deutschen Fachpresse nämlich zeigt ziemlich eindeutig, dass die Printausgaben von Fachmedien eher stärker genutzt werden als vor einigen Jahren: Bei der letzten Entscheideranalyse des Verbands im Jahr 2015 betrug die durchschnittliche Lesedauer in Fachmedien pro Woche noch 125 Minuten, 2017 sind es 134 Minuten. 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie pro Woche mehr als zwei Stunden in gedruckten Fachmedien lesen würden.

Die Lektüre führt bei B2B-Entscheidungsträgern laut der Fachpresse-Umfrage auch zu tatsächlichen Kaufentscheidungen: 75 Prozent der Befragten haben die Lektüre von Fachmedien zum Anlass genommen, auf der Website eines erwähnten Anbieters weitere Informationen einzuholen, 62 Prozent haben dann gar persönlich Kontakt aufgenommen.

Dabei sind Print und Digital jeweils für die Mehrheit der Entscheidungsträger als Informationsquelle bei konkretem Beschaffungsbedarf von Bedeutung: 56 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass für sie die Printausgaben von Fachmedien eine wichtige Informationsquelle bei solchem Beschaffungsbedarf sind, 52 Prozent sagten das über die digitalen Ausgaben. Zum Vergleich: Direktwerbung, die Unternehmen per Post versenden, wird nur von 32 Prozent als bedeutende Informationsquelle gewertet.

Und: während Werbung in anderen Medien oft als störend empfunden wird, hinterlässt sie in Fachmedien einen anderen Eindruck: 76 Prozent der Entscheider glauben zumindest, dass Unternehmen, die regelmäßig in Fachmedien werben, damit zeigen, dass sie „wichtige Anbieter im Markt sind“. 78 Prozent der Fachmedien-Leser wiederum stimmen der Aussage zu, dass Werbung ein „nützlicher Bestandteil in Fachmedien“ sei.

Die Kanal-Neutralität setzt sich übrigens auch bei Fachmedien-Lesern immer mehr durch. Sie empfinden gut ausgebaute digitale Angebote offenbar zunehmend als selbstverständlich. 69 Prozent der Befragten nämlich nutzen Fachmedien sowohl in Print wie auch in Digital. Nur 13 der Prozent der Umfrageteilnehmer dagegen nutzen ausschließlich die Printausgaben. Print und Digital sind vielleicht ein wirklich harmonisches Begriffspaar.

Die ganze Entscheideranalyse 2017 können Sie hier kostenlos herunterladen.

Autor: Martin Schwarz | Leiter Digitale Medien | WEKA Industrie Medien

 

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Entscheider verbinden mit der Lektüre von Fachmedien vor allem Informationssicherheit: die Inhalte gelten als glaubwürdig und neutral.

Fachmedien-Natives: Auch jüngere Entscheidungsträger unter 40 Jahren nutzen Fachmedien.

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