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Was machen Sie hier eigentlich?
Eberhard Herrmann ist Chefredakteur von HLK. Im Interview spricht er über die abwechslungsreiche Klima-Kälte-Branche, was diese mit Bionik und Natur zu tun hat und den Tag, an dem er den österreichischen Indiana Jones traf. 

Erzählen Sie uns etwas über sich. Wie sieht Ihr Karriereverlauf aus und wie kamen Sie eigentlich zur HLK?

Ich hatte 1988 bei Technopress als junger Redakteur begonnen und die HLK war jenes Fachmedium, für das ich dann tätig wurde. Davor war ich bei einer Schifffahrtsagentur und bei einer Spezialeinheit des Bundesheeres als Funkfernschreiber tätig und hatte ein paar Jahre HTL mit Schwerpunkt Elektrotechnik hinter mir.

Was begeistert Sie an Ihrer Tätigkeit für die HLK und warum?

Die Vielseitigkeit und die abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der kein Tag wie der andere ist, finde ich spannend. Besonders schön finde ich, dass ich mit vielen unterschiedlichen und tollen Menschen zusammenkomme, die meistens an spannenden Projekten arbeiten.

Was zeichnet die HLK für Sie aus?

Eigenlob ist mir ja eigentlich suspekt – jeder Krämer lobt seine Ware. Ich meine aber, die Kälte-Klimabranche findet sich in der HLK, wie in keinem anderen Magazin in Österreich, sehr gut abgebildet. Und in den anderen Bereichen stehen wir in Nichts nach.

Chefredakteur Eberhard Herrmann beim Interview über die Klima-Kälte-Branche und ihre Besonderheiten

Chefredakteur Eberhard Herrmann beim Interview über die Klima-Kälte-Branche und ihre Besonderheiten

Was ist Ihnen persönlich als Leser von Fachzeitschriften dieses Bereiches wichtig und worauf legen Sie beim Lesen wert?

Papier und Print! Was die Inhalte angeht, liebe ich natürlich Neuheiten jeglicher Art in der Technik. Vor allem praxisrelevanten Details, aber auch normativ rechtlichen Änderungen widme ich mich gerne. Und das Layout sollte dabei abwechslungsreich und gleichzeitig strukturiert sein.

Der Klima-Kälte-Tag 2017 steht bevor. Was ist das Besondere am heurigen KK-Tag? Worum geht’s?

Das Motto ist heuer: Klima und Kälte nach 2020 – unsere Gebäude der Zukunft. Das drückt eigentlich schon aus, welche Dynamik dahintersteht. Es wird unter anderem um natürliche Kältemittel und die F-Gase-Verordnung gehen. Es fließen auch viele Themen aus anderen Bereichen als dem Klima-Kälte-Bereich ein, die die Branche auf Trab halten.

Worauf freuen Sie sich am Klima-Kälte-Tag besonders?

Auf die Gespräche mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen, und natürlich auf alle Vorträge.

Wie kam es dazu, dass die Physikerin Ille Gebeshuber am Klima-Kälte-Tag spricht? Was erwarten Sie sich von ihrem Vortrag?

Bionik wirkte bereits in die Branche hinein, und wir wollten etwas aus dem Forschungsbereich, mit dem viel in die Branche hineinwirken kann. Ich weiß, dass noch viele solcher Themen das tun werden und einige davon beschreibt Ille Gebeshuber auch in ihrem Vortrag. Bei einem Gespräch, das ich mit ihr an der TU hatte, erzählte sie mir einige spannende Dinge, wie vom indischen Senf. Auch der Mikro-Kosmos, dem sie sich widmet, hat hochspannende Überraschungen parat.

Mit welchem Wissen sollen die Besucher den KK-Tag verlassen?

Mit dem guten Bauchgefühl, unternehmerisch für die nahe Zukunft gewappnet zu sein.

Zum Schluss möchten wir noch wissen, was für Sie in Ihrer bisherigen Tätigkeit ein besonderes Erlebnis war, was ist Ihnen speziell in Erinnerung geblieben?

Es waren viele schöne tolle Gespräche und Erlebnisse mit Persönlichkeiten der HLK-Branche dabei. Besonders erinnere ich mich an Narziss Larger, den Erfinder des Stahlradiators, weil er so viele spannende historische Begebenheiten erlebt hat. Zum Beispiel kämpfte er im ersten Weltkrieg mit Louis Trenker, er wohnte neben Hans Moser, konnte viele Anekdoten erzählen und korrespondierte in seinen jungen Jahren auch mit Thomas Alva Edison. Er bleibt bis zum Schluss für mich der Indiana Jones Österreichs.

 

Möchten Sie mehr über die Klima-Kälte-Branche wissen? Eberhard Herrmann erreichen Sie per Mail an eberhard.herrmann(at)weka.at

Das Interview führte Ricarda Huber.