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Bernhard Fragner ist der neue Chefredakteur von Dispo. Woher seine Faszination für Logistik kommt, wie er zu diesem Bereich kam und wie er vermehrt im Online Bereich durchstarten möchte, erzählt er uns in einem spannenden Interview.

Was fasziniert Dich an Logistik?

Auf die gleiche Frage hat mir ein Logistiker einmal geantwortet: „dass die Logistik per definitionem ein perfektes System ist“. Das klingt natürlich arrogant, aber ganz unwahr ist es nicht. Wir sind permanent von Logistik umgeben, ohne sie im Alltag zu bemerken. Wir spüren eigentlich nur, wenn etwas nicht funktioniert, und das liegt dann meist an den Anwendern und seltener am System. So gesehen, hat Logistik mit ihrer immanenten Perfektion für mich fast eine ästhetische Komponente. Wie ein 147er-Break im Snooker oder die Matthäus-Passion.

Logistiker sind Ästheten?

Manche schon. Das Klischee vom Lageristen mit braunem Mantel im Keller erfüllt jedenfalls längst keiner mehr. Ich erlebe in dieser Branche hoch spezialisierte Menschen, mit denen man aber auch über völlig Logistik-ferne Themen diskutieren kann. Profis, aber keine Nerds. Sehr spannende Mischung.

Bernhard Fragner im Interview

Bernhard Fragner im Interview

Und wie bist Du bei diesem Thema gelandet?

Letztlich auch durch Zufälle und persönliche Begegnungen, wie wohl viele Fachjournalisten. Nach Matura und Zivildienst ein paar Semester Medizin- und Biologie-Studium, daneben Arbeit als Berufssanitäter. Angesichts des wachsenden Gefühls, nicht als Arzt arbeiten zu wollen, komplette Neuorientierung. Nach Praktikum beim Kurier zehn Jahre beim a3-Wirtschaftsverlag, vor allem Marketing- und Medien-Themen. Danach ein dreiviertel Jahr beim Bohmann-Verlag, wo mich der wunderbare Peter Tajmar mit Logistik in Kontakt brachte. Vor rund sechs Jahren kam ich zum Industriemagazin, wo ich seither vor allem Logistik-Themen betreut habe.

Wie stellst Du Dir denn “Dein“ dispo vor?

Zunächst einmal ist das dispo ein Medium mit beachtlicher Tradition. Das Magazin wird im kommenden Jahr 50, das nötigt mir schon einigen Respekt ab. Und ich denke, die thematische Mischung aus Intralogistik, Transportlogistik und Infrastruktur-Themen passt im Grunde, wie sie ist. Sie erfüllt den Anspruch, das ganze Spektrum der Logistik abzudecken. Stärken möchte ich vor allem den Forschungs-Bereich. Angesichts der Tatsache, dass sich hier gerade in Österreich extrem Spannendes tut, dürften uns die Forschungs-Themen auch nicht so schnell ausgehen. Außerdem gehen wir mit einem komplett überarbeiteten Layout ins Jahr 2018.

Und online?

Da haben wir natürlich Aufholbedarf, aber das ist ja ein Thema fast aller Fachmedien. Online und Social Media sind zwar kein Merkel’sches „Neuland“ mehr, aber wir nutzen die Möglichkeiten natürlich bei weitem nicht aus. Hier werden wir experimentieren und manchmal auch eingeschlagene Wege wieder verlassen müssen – vor allem aber werden wir den Bereich intensivieren. Ich finde es etwa extrem spannend auszuprobieren, wie weit man die Einweg-Kommunikation um echten Dialog ergänzen kann. Noch dazu über Kanäle, die alle ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen. Wir werden hier jedenfalls so mutig wie möglich vorgehen.

 

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Kontaktieren Sie Bernhard Fragner hier:

Bernhard Fragner
Chefredaktion DISPO

 

Interview: Ricarda Huber