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Diplomarbeit: Roboterbar und Robotino – mobiler, autonomer Roboter

Elektronik-Maturanten entwickeln vollautomatisches Barsystem Anfang April wurden die Diplomarbeiten „Roboterbar“ und „Mobiler, autonomer Roboter“ von den Elektronik-Maturanten Tobias Ringhofer, Marco Radits, Reinhard Sanz und Christopher Stampfl an den Auftraggeber HTL Pinkafeld übergeben. Ziel dieser Projekte ist die Realisierung eines vollautomatischen Barsystems. Das Gesamtsystem der von Prof. Dipl.-Ing. Thomas Schlaudoschitz betreuten Diplomarbeiten besteht aus einer Roboterbar, einem mobilen Roboter und einem Logistikhaus, das die Becher für die Bar bereitstellt. Das System funktioniert vollautomatisch und protokolliert den gesamten Datenaustausch zwischen den Robotern sowie den Aufenthaltsort jedes einzelnen Bechers. Das Barsystem besteht aus einem selbstgebauten Roboter mit Greifarm, 2 Portionierern, einem Flaschenablass und Regal mit Dosen. Der Benutzer kann z.B. eine Bierdose, 1 Glas Wasser, einen doppelten Whisky usw. bestellen. Die Bestellung erfolgt mittels Spracherkennung basierend auf den Sprachassistenten Alexa. Alexa kommuniziert über WLAN mit dem Controller des Roboters (WLAN-Modul ESP8266, Mikrocontroller ATmega2560). Je nach Bestellung führt der Barroboter seine Aufgabe durch. So nimmt dieser z.B. für einen doppelten Whisky zuerst einen leeren Becher, fährt dann zum entsprechenden Portionierer, lässt 2x Whisky ab, fährt zurück zum Benutzer und stellt diesem den Becher zur Verfügung. Da jetzt ein Becher benötigt wird, wird über WLAN der mobile Roboter (Robotino von Festo) und das Logistikhaus informiert. Der Robotino sucht mittels Kamera das Logistikhaus, fährt autonom zu diesem und holt einen Becher ab (den der Roboter des Logistikhauses inzwischen bereitgestellt hat). Zu diesem Zweck wurde der Robotino um einen eigens entwickelten Aufbau erweitert, bestehend aus vertikaler Schiene mit Zahnriemenantrieb und Greifer. Die Becher sind mit einem RFID-Tag ausgestattet, womit der Verarbeitungszustand und die Position der einzelnen Becher protokolliert werden. Der Verlauf der Kommunikation zwischen den Robotern und die Zustände und Positionen der Becher werden geloggt und über ein Webinterface angezeigt. Das Projekt verbindet viele Aspekte der Industrie 4.0 wie z.B. mobile Robotik (Robotino), Industrierobotik (Greifarme), Tracking, Monitoring und Visualisierung. „Autonome Robotik“ ist einer der beiden Schwerpunkte der Abteilung Elektronik und Technische Informatik der HTL Pinkafeld.
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Industriemagazin News #99
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Industriemagazin News – 19.06.2024

Das neue ‪@BMW‬ Werk in Steyr steht kurz vor der Vorserienproduktion, 600.000 E-Auto Motoren sollen hier zukünftig vom Band gehen. Die bestehenden Verbrenner Linien dienen als Basis für E-Auto Motorenproduktion, ein Aus für den Verbrennermotor sieht man bei BMW noch lange nicht. Es waren turbulente Wochen beim Faserhersteller Lenzing, jetzt soll der neue Miteigentümer und Zellstoff-Riese Suzano (‪@Suzanooficial‬) das Unternehmen nachhaltig stabilisieren. Und der Deloitte (‪@deloitte‬) KI-Report: Wie weit ist die Industrie bei der Umsetzung von KI-Strategien? Mehr jetzt in den Industriemagazin News. • Im Oberösterreichischen Steyr steht die neue Werkshalle von BMW kurz vor der Fertigstellung. Ab 2025 werden hier Motoren für E-Autos der nächsten Generation produziert, die Vorserienproduktion soll bereits im Juli 2024 starten. Über 600.000 E-Motoren sollen pro Jahr in Steyr vom Band gehen. Das neue Gebäude umfasst insgesamt vier Ebenen und rund 60.000 qm, hier findet in Zukunft die gesamte Montage der E-Antriebe statt. Auch Kernkomponenten wie Rotor, Stator, Inverter, Getriebe und Gehäuse für die Generation 6 der Elektromotoren werden hier hergestellt. Eine Transformation für das gesamte Werk. • Es waren turbulente Wochen beim Faserhersteller Lenzing – die Rauchschwaden, die nach einem Brand Mitte April am Laugenturm, dem Wahrzeichen am Headquater von Lenzing am Industriegeländes in der Nähe von Vöklabruck emporsteigen, waren ein Zeichen dafür. Denn nur wenige Wochen vor diesen Bildern wurde bekannt, dass das Unternehmen fünf Produktionswerke in Indonesien, Österreich, China, Thailand und den USA abschreiben muss. 465 Millionen Euro wurden aus der Bilanz gestrichen, was dem Unternehmen für 2023 bei einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro einen Nettoverlust von 593 Millionen Euro bescherte. • Im Rahmen einer aktuellen Studie zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) hat das Beratungsunternehmen Deloitte den Status quo der neuen Technologie in Österreichs Unternehmen unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse des Deloitte KI-Reports unter rund 600 Führungskräften zeigen: In der heimischen Unternehmenslandschaft hat sich nach dem ersten ChatGPT-Boom in den vergangenen Monaten bei der KI-Implementierung einiges getan. Zu Gast im Studio ist Anna Nowshad, sie ist Partnerin bei Deloitte im Bereich Human Capital. • Moderation: Rudolf Loidl • Team Industriemagazin News: Lukas Kreč, Joy Reisinger, Nicole Fleck
Industriemagazin News #98
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Industriemagazin News – 12.06.2024

Der Absturz bei ‪@Boeing‬ schadet auch dem Flugzeughersteller ‪@airbus‬ , die gesamte Flugbranche sei durch die jüngsten Probleme bei Boeing belastet, Konkurrenz aus China wie COMAC steht in den Startlöchern. Kündigungen beim oberösterreichischen PV-Hersteller ‪@FroniusSolar‬ : wo die Solarkrise jetzt Jobs kostet. Und massiver Gewinneinbruch bei Stahlhersteller ‪@voestalpine‬ : Manager soll jahrelang die Bilanz von Tochterunternehmen geschönt haben. • Der Flugzeugbauer Airbus ist – mittlerweile mit Abstand – der größte Flugzeughersteller der Erde. Die Europäer schlägt den einzigen echten Konkurrenten am Himmel, den amerikanischen Hersteller Boeing in jeder unternehmerischen Kategorie. Doch obwohl der Mitbewerber Boeing – ganz im Gegensatz zu Airbus - seit den Abstürzen der 737-Max-Maschinen vor fünf Jahren mit Flugverboten und einer nicht endenwollenden Serie von Pannen konfrontiert ist, wirklich profitieren kann Airbus von Schwierigkeiten von Boeing nicht. Die Gründe gibt‘s in der Sendung. • Im vergangenen Jahr herrschte noch Aufbruchsstimmung in der Solarindustrie. Auch beim oberösterreichischen Hersteller Fronius: Das Technologieunternehmen aus Oberösterreich investierte mehrere hundert Millionen Euro in den Aufbau von neuen Arbeitsplätzen und den Ausbau der Werke in Sattledt und Kruma, vor allem um die Produktionskapazität im Solarbereich aufzustocken. Davon ist heute keine Rede mehr. In Sattledt, an dem Fronius Wechselrichter für Solarmodule herstellt, müssen 350 Mitarbeiter gehen. In dem Werk, das eine Kapazität von 2300 Wechselrichtern am Tag hat, wurde zuletzt nur ein Bruchteil dieser Spannungsumwandler pro Tag gefertigt. • Voestalpine: Gewinn massiv abgeschmolzen Der Gewinn des Stahlkonzerns Voestalpine ist im Vorjahr um mehr als 80 Prozent geschrumpft. Nach einem Jahresabschluss von fast 1,2 Milliarden Euro im vorigen Geschäftsjahr blieb den Linzern heuer nur 207 Millionen Euro Gewinn nach Steuern. • Rosenbauer vor Einstieg von Pierer und Mateschitz? KTM-Chef Stefan Pierer und der Red Bull-Erbe Mark Mateschitz planen offenbar im Verbund einen Einstieg beim gebeutelten Feuerwehrausrüster Rosenbauer mit Sitz in Leonding. Im Mai wurde bei Rosenbauer eine Kapitalerhöhung beschlossen und eine Mateschitz, Pierer und zwei der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich zurechenbare Beteiligungsverwaltungsfirma könnte die rund 3,4 Millionen neu geschaffenen Aktien übernehmen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend". • Industriellenvereinigung: Knill bleibt Präsident. Der neue und alte Präsident der Industriellenvereinigung heißt Georg Knill. Der IV-Bundesvorstand hat den 51 Jahre alten steirischen Industriellen und geschäftsführenden Gesellschafter der Knill Gruppe für eine zweite Funktionsperiode bis 2028 wiedergewählt. Bestätigt wurden auch Vize-Präsidentin Sabine Herlitschka und das Präsidiumsmitglied Peter Mitterbauer. Neu im Gremium ist Siemens-Österreich Chefin Patricia Neumann. • Moderation: Rudolf Loidl • Team Industriemagazin News: Lukas Kreč, Joy Reisinger, Nicole Fleck
Industriemagazin News #97
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Industriemagazin News – 11.06.2024

E-Auto Zulieferer stehen derzeit massiv unter Druck: die Absatzkrise wird gerade in Deutschland und Österreich zum Systemproblem. Die Zulieferindustrie hofft jetzt teils auf Nachfrage aus China. Der Halbleiterhersteller AT&S steht ebenfalls unter Druck und schreibt Verluste. Und Thyssenkrupp will sich mit Milliardär und Partner für Energie, Wasserstoff und Grünstrom zukunftsfit machen. Wie erfahren sie in den Industriemagazin News. • Systemproblem E-Auto: Zulieferer unter Druck Der schleppende Hochlauf der Elektromobilität bringt die Zulieferindustrie in Österreich und Deutschland zunehmend in Schwierigkeiten. Von großen System- und Modulzulieferern wie Bosch, Continental oder Mahle bis hin zu den kleinen, hochspezialisierten Komponenten- oder Teile-Lieferanten: Die deutlich geringeren Abrufzahlen der Markenhersteller führen zu Leerlauf, Umsatzrückgängen und bringen Amortisationspläne in Gefahr. Weil man zwischen OEMs und Zulieferern einfach die alten Rahmenverträge aus Verbrenner-Zeiten übernommen hat, als Abrufzahlen planbarer und drastisch Rahmenveränderungen nicht geregelt waren, ist derzeit in vielen Unternehmen unklar, wer auf den Millionenkosten sitzen bleibt. • AT&S spürt Kostendruck Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S spürt die Krise im weltweiten Elektronikgeschäft stark. Im Geschäftsjahr 23/24 – das Bilanzjahr endete für die AT&S im März – hat das Unternehmen zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Verlust geschrieben. Die Umsatzdelle trifft das Unternehmen zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Die AT&S zieht derzeit kapitalintensiv ein neues Mega-Werk in Malaysia hoch, um den geopolitischen Risken durch die Produktion in China zu entkommen. • ThyssenKrupp: Stahlkonzern löst Stahlsparte ab Turbulente Zeiten für den deutschen Stahlkonzern ThyssenKrupp: Der deutsche Mischkonzern, der aufgrund der Schwierigkeiten in der Stahlsparte immer weiter die roten Zahlen rutscht, versucht, sich mit einem Joint-Venture mit der Energieholding EGPC des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky zukunftsfähig zu machen. Eine vorerst 20 Prozent-Beteiligung, die dann auf 50 Prozent aufgestockt werden soll, soll für ThyssenKrupp Steel Europe mit insgesamt 27.000 Mitarbeitern, zum Befreiungsschlag werden. Als strategischer Partner soll EPCG mit dafür sorgen, dass die Stahlkocher in Zukunft ausreichend mit Energie, Wasserstoff, Grünstrom und weiteren Energierohstoffen versorgt werden. • Rosenbauer: Verlust eingedämmt Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im ersten Quartal 2024 einen Verlust geschrieben, diesen im Vergleich zum Vorjahresquartal aber etwas eingedämmt. Die Umsätze stiegen in den ersten drei Monaten um fast 18 Prozent auf rund 225 Millionen, das Minus beim Ergebnis sank von fast 11 auf nur noch 9 Millionen Euro. FACC aus der Verlustzone • Der oberösterreichische Flugzeugteilelieferant FACC will aufgrund gut laufender Geschäfte mit Airbus und Boeing bis Ende 2024 auf über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Das in Wien börsennotierte Unternehmen in chinesischer Hand steigerte im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich und stellte allein in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 150 neue Mitarbeiter ein. • Moderation: Rudolf Loidl • Team Industriemagazin News: Lukas Kreč, Joy Reisinger, Nicole Fleck