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Technik im Krankenhaus: Tagung 2021 – Strategien gegen den Krankenhauskeim

Was sich gegen Pseudomonas aeruginosa in Trinkwasser-Installationen von Gesundheitseinrichtungen tun lässt Peter Arens, Schell 3. November 2021, Apothekertrakt Schloss Schönbrunn
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Industriemagazin News #82
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Industriemagazin News – 21.02.2024

Big Oil statt grüner Wandel: große Ölkonzerne investieren Milliarden in den Ausbau von Öl und Gas bis 2030. Der steigende Bedarf und neue geopolitische Realitäten drängen Nachhaltigkeitsstrategien der Mineralölkonzerne zurück. Magna Steyr verzeichnet nach Auslaufen der @BMW 5er Reihe einen Gewinn- und Umsatzrückgang, für 2024 ist das Unternehmen aber optimistisch. Und bei @amsOSRAMofficial zeichnet sich eine Trendwende ab: nach der zunehmenden Flaute mit Mikrochips für die @Apple Gesichtserkennung geht s für das Unternehmen langsam wieder bergauf. • Big Oil is back: Warum grüne Versprechen vergessen werden Im Jahr 2020 verkündete BP ambitionierte Pläne für eine grüne Zukunft, doch vier Jahre später hat sich die Ausrichtung geändert. Mit einem neuen CEO geht BP nun eine "pragmatischere" Route bei grünen Investitionen. Auch andere Ölriesen wie Saudi Aramco, Exxon, Shell, Total und ENI drosseln ihre Nachhaltigkeitsbemühungen und investieren verstärkt in fossile Brennstoffe. Der globale Bedarf an Öl und Gas, besonders aus Asien, führt zu einem Anstieg von Übernahmen in diesem Bereich. Geopolitische Entwicklungen, wie der Ukrainekrieg, beeinflussen ebenfalls die Energieversorgung. Trotz früherer Versprechen einer grünen Wende bleibt die Ölindustrie ein mächtiger und profitabler Akteur. • Trendwende? Chiphersteller ams Osram sieht Licht am Ende des Tunnels Im abgelaufenen Jahr sank der Umsatz um 25 Prozent auf 3,59 Mrd. Euro. Grund dafür war das wegbrechende Geschäft mit Chips zur Gesichtserkennung in Apple-Smartphones. Die Mobiltelefon-Sensorchips waren lange das Aushängeschild von ams, doch die Technik gilt als überholt. Das Auslaufen der Handy-Aufträge ging mit einem großen Konzernumbau einher. • Magna Steyr: Umsatzrückgang nach Auslaufen der BMW 5er Reihe Magna Steyr in Graz erzielte 2023 einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT fiel jedoch auf 115 Millionen Euro. Der Umsatz sank im letzten Quartal um 100 Millionen Euro aufgrund des Produktionsendes des BMW 5er. Für 2024 erwartet Magna Steyr ein Umsatzwachstum auf bis zu 5,5 Milliarden Euro. Rosenbauer Wieder in den schwarzen Zahlen Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat nach vorläufigen Ergebnissen 2023 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das operative Ergebnis lag bei 37,4 Mio. Euro nach einem Verlust von 10,6 Mio. Euro im Jahr davor. Das Unternehmen steigerte nach vorläufigen Zahlen 2023 seinen Umsatz leicht auf 1 Milliarde Euro, nach 972 Mio. Euro im Jahr 2022. Dabei waren die Rahmenbedingungen nicht optimal: Eine Cyberattacke hat im Februar zu Stehzeiten in der Produktion von bis zu zwei Wochen und entsprechenden Rückständen geführt. Novartis: Zwei neue Biotech-Anlagen in Tirol Der Schweizer Pharmakonzern Novartis investiert auch nach der Abspaltung von Sandoz weiter in den Standort Tirol. Eine Biotech-Anlage im Werk Schaftenau, die bereits 2022 im Novartis-Vorstand beschlossen wurde und sich bereits in Bau befindet, soll 2025 in Betrieb gehen. Eine weitere in Kundl soll ebenfalls 2025 in Betrieb gehen. Mit der Erweiterung der Produktionsanlagen in Kundl und Schaftenau um jeweils 250 Mio. Euro entstehen 350 neue Arbeitsplätze, wie Novartis-Vorstandsmitglied Steffen Lang in einer Pressekonferenz sagte. • Die Auf- und Umsteiger der Woche: Thomas Biringer wird interimistisch CTO bei Rosenbauer, Thomas Stadlhofer wechselt von Frauenthal zu Rexel und Christian Zoll legt seine Funktion als Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg. • Moderation: Rudolf Loidl, Lena Wechselberger • Team Industriemagazin News: Lukas Krec, Joy Reisinger, Nicole Fleck
Industriemagazin News #81
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Industriemagazin News – 14.02.2024

Die PV-Industrie in Europa steckt in der Krise: Der Markt wird von China mit Solar Modulen überschwemmt. Ist das das Ende der Solarindustrie in Europa? - Endgame für Photovoltaik-Industrie in Europa? Die @voestalpine setzt Sparmaßnahmen nach massivem Gewinneinbruch, Grund ist die schwache Konjunktur. Und Seilbahnhersteller @DoppelmayrSeilbahnen tätigt die größte Investition in der Firmengeschichte und baut ein neues Werk in Wolfurt. • Überangebot aus China: Endgame für Solarindustrie in Europa? Die europäische Solarbranche kämpft ums Überleben. Vergangene Woche hat der Schweizer Solarausrüster Meyer Burger angekündigt, die größte Solarmodulproduktion Europas zu schließen. Der oberösterreichische Hersteller @FroniusSolar stemmt sich derzeit mit verlängerten Weihnachtsferien, der Arbeitszeitverkürzung für rund 1.000 Mitarbeiter und der Kündigung von 100 Leasingmitarbeitern gegen den Trend. Dabei ist die Nachfrage nach Solarmodulen und Wechselrichtern so hoch wie nie. Chinesische Solarproduzenten haben ihre Fabriken in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Gleichzeitig haben die USA und Indien Handelsbeschränkungen gegen die Module aus Fernost erlassen. Hersteller aus China versuchen deswegen, ihre Produkte für wenig Geld auf dem europäischen Markt loszuwerden. • Nach Gewinneinbruch: Voestalpine schnallt den Gürtel enger Dem Linzer Stahlkonzern #voestalpine setzt die schlechte Konjunktur zu. In den ersten drei Quartalen sank der Umsatz um 8,8 Prozent, der Gewinn halbierte sich von 864 Millionen Euro auf 431 Mio. Euro. Grund dafür ist vor allem der Rückgang der Stahlpreise: Die Preise für Rohstahl sind in den vergangen 12 deutlich – um fast zwanzig Prozent – gesunken. • IM-News Kurzmeldungen: Doppelmayr: Größte Investition der Firmengeschichte Der Vorarlberger Seilbahnbauer #Doppelmayr plant ein neues Werk in Wolfurt. In den nächsten vier bis fünf Jahren sollen 200 Mio. Euro in neue Produktionshallen und ein Hochregallager investiert werden. Dabei handelt es sich um die größte Investition der 130-jährigen Firmengeschichte. ams-Osram: Erwarteter Umsatzeinbruch Der steirische Chiphersteller @amsOSRAMofficial hat auch im vierten Quartal 2023 deutliche Umsatzeinbußen verzeichnet. Im vierten Quartal 2023 sanken die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 908 Millionen Euro. Schon in den Vorquartalen hatte das Unternehmen deutliche Umsatzdämpfer vermeldet. Grund für den Rückgang ist die konjunkturelle Schwäche in den Industrie- und Konsumentenmärkten. Post AG: Bis 2030 gesamte Flotte Grün Die Post will österreichweit jährlich rund 1.000 Fahrzeuge auf E-Betrieb umstellen. Mit dieser schrittweisen Umrüstung - derzeit sind 4.000 von 10.000 Fahrzeugen emissionsfrei unterwegs - plant man bis 2030 vollständig "grün" unterwegs zu sein. • Die Auf- und Umsteiger der Woche: Barbara Thaler wird neue Obfrau des Wirtschaftsbund Tirol, Peter Stöckler neuer Geschäftsführer in der Energie AG Oberösterreich Umwelt Service GmbH und Gerald Beck übernimmt die Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft BIG. • Moderation: Rudolf Loidl, Michaela Holy-Zwickelstorfer • Team Industriemagazin News: Lukas Kreč, Joy Reisinger, Nicole Fleck
Industriemagazin News #80
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Industriemagazin News – 07.02.2024

KTM und Pierer Industries investieren in Sepp Hochreiters KI Start-Up NXAI, die neue Technologie soll die KI-Welt revolutionieren. Das Welser Unternehmen Teufelberger fertigt das schwerste Stahlseil der Welt in Triest, es wiegt rund 495 Tonnen und ist 4 Kilometer lang. Und die Österreichisch Industrie ist weiter in Rezession, die aktuellen Zahlen analysiert Philipp Miedler von der Syngroup im Studio. • Das Unternehmen NXAI, in das Pierer investiert, hat bahnbrechendes vor: Eine Weiterentwicklung der Large Language Modelle, auf denen die moderne KI basiert. Beim Industriepartner und Miteigentümer von NXAI, dem Motorradhersteller KTM und Pierer Industries, nutzt man KI-Modelle seit längerem für neue. Bei NXAI denkt man größer: Das Unternehmen von KI-Forscher Sepp Hochreiter sieht sich als Pionier für eine europäische LLM Technologie. Mit der Finanzierung durch die Pierer Gruppe will man die technologische Spitzenforschung weiter forcieren. Der Algorithmus dieser Modelle lernt derzeit mit massiv großen Datensätzen, neue Inhalte zu verstehen, zusammenzufassen, zu generieren und vorherzusagen. • Die Kurzmeldungen: Rettung geglückt: BWT-Mutter übernimmt Windhager Der Anfang Jänner in die Insolvenz geschlitterte Heizungshersteller Windhager ist gerettet. Die Muttergesellschaft des Wasseraufbereiters BWT übernimmt das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen. Der Preis für die Übernahme blieb zunächst unbekannt, soll aber beträchtlich sein. BWT und Windhager arbeiten nun als Schwestergesellschaften. • Techco Gruppe übernimmt Hitzinger Die Rettung des Linzer Maschinen- und Anlagenbauers Hitzinger scheint geglückt. Die in den Bereichen Elektrotechnik und Metallverarbeitung tätige Techco-Group übernimmt den Linzer Aggregatorenhersteller. • „Unrealistische Markteinschätzung“: Dämmstoffhersteller Brucha insolvent Der Niederösterreichische Dämmstoffhersteller Brucha ist insolvent. Das Unternehmen produziert seit 75 Jahren Dämmpaneele und modulare Kühl- und Gefrierzellen. Insolvenzursache dürften Fehlinvestitionen sein. • Der Konjunkturkompass Die Industrie erlebte zu Jahresbeginn 2024 eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vormonat. Doch sowohl der UniCredit Bank Austria Einkaufsmanager-Index als auch die Ergebnisse des WIFO Konjunktur Tests bleiben im negativen Bereich. Neuaufträge in der Industrie nahmen im Jänner etwas zu, aber die Nachfrage bleibt unter dem Produktionsniveau. Im Studio analysiert Philipp Miedler von der Syngroup die aktuellen Zahlen. • Die Auf- und Umsteiger der Woche Michael Hummelbrunner ist neuer CFO der MIBA AG, Markus Hofer wechselt full time in die Politik, die Bausparkasse hat mit Andreas Kaim einen neuen Vorstandschef und Herbert Schlossnikl übernimmt die Geschäftsführung bei Vöslauer. • Guinness Weltrekord: das schwerste Stahlseil kommt aus Wels Genau 495,9162 Tonnen wiegt das offiziell schwerste Stahlseil der Welt. Der oberösterreichische Seilhersteller Teufelberger-Redaelli hat damit einen neuen Guinness-Weltrekord aufgestellt: Das Welser Familienunternehmen hat das über vier Kilometer lange Seil in seinem Werk in Triest hergestellt. Die Herstellung selber erforderte sieben Monate, wobei mehr als 50 Arbeiter und Techniker an der Umsetzung beteiligt waren. • Moderation: Rudolf Loidl, Lena Wechselberger • Team Industriemagazin News: Lukas Krec, Joy Reisinger, Nicole Fleck